Den Samstag haben wir genutzt, um die etwas weiter entfernten Thermalquellen "Papallacta" zu besuchen, die heißesten ganz Südamerikas. Auf dem Hinweg sind wir einen Umweg von ca. 2 Stunden gefahren, was wir allerdings erst auf dem Rückweg merkten. Die Fahrt mit den Bussen (innen top außen Flop und technisch nicht ganz einwandfrei) ging über einen 4.300 m hohen, immer nebligen, wolkenverhangenen und verregnet Pass, zu den Quellen auf 3.400 m. Nach der Busfahrt ging es mit umgebauten Pickups (Bild 1) die letzten 4 km den Berg hinauf. Auf der Fahrt lernten wir noch eine Deutsche und einen in Quito Spanisch studierenden Amerikaner in unserem Alter kennen. Im strömenden Regen erreichten wir unser Ziel (Bild 2).
Die Anlage entsprach nicht ganz unseren Vorstellungen von ecuadorianischen Thermalquellen. Die Becken erinnerte mehr an ein heimisches Freibad. Aber der Blick aus dem schwefel- und alkalihaltigem Wasser auf die ringsum liegenden, grünen Berge ließ diesen Umstand schnell vergessen. Die Quellen waren unglaublich warm, sodass die Regen & Kälte nach kurzem Aufenthalt im Pool eine willkommene Erfrischung boten. Es gab ungefähr 10 Becken, nach einer Weile haben wir dann den gemütlichsten gefunden (Bild 3).
Bei einem Zwischenstop in Cumbaya hatten wir dann das Pech, dass der geplante Bus zu überfüllt war. Beim nächsten das Gleiche. Es war bereits dunkel und in der Gegend als einzige Touristen auf weiter Flur auch nicht ganz ungefährlich. Da sprach uns eine ältere Dame an, die unsere Versuche beobachtet hatte und meinte, dass sie ein Auto organisiert habe und uns für $2 pro Person bis vor die Haustür bringen würde. Unsere Rettung...
Super Idee dein Blog, interessant geschrieben :) weiter so!
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